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Die Anfänge der VfR-Privatmannschaft reichen bis in die unmittelbare Nachkriegszeit zurück. Das erste Einladungsspiel - eine eigene PM-Punkterunde gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, datiert vom 7. Mai 1949. Gegen den TSV 1846 Mannheim gab es für den VfR einen klaren 9:0 Erfolg zu feiern. Die Mannschaft war damals eine Art Auffangbecken für Kriegsheimkehrer, Rekonvaleszenten - für Spieler, die dem Verein verbunden waren und aktiv am Spielgeschehen teilnehmen wollten. Gründungsvater war damals ein gewisser Willi Zehender. Der inzwischen 82-Jährige verfolgt auch heute noch mit großem Interesse die Entwicklung der “2a”, ist gern gesehener Gast bei den Weihnachtsfeiern und führt haargenau Statistik über Ergebnisse und Mannschaftsaufstellungen. Auch der ein oder andere “Promi” hat irgendwann einmal den Weg zur Privatmannschaft des VfR Mannheim gefunden - beispielsweise Trainerlegende Fips Rohr (ein Einsatz ) und - man höre und staune - Ex Waldhof Präsident Wilfried Gaul. Immer wieder war die PM auch ein Bindeglied zur Jugendabteilung oder zur zweiten und ersten Mannschaft des Vereins. Als der Klub nach dem Regionalliga Rückzug 2002 vor einer ungewissen Zukunft stand und unter Trainer Gernot Jüllich in der A-Klasse neu aufbauen musste, holte die PM die Kohlen aus dem Feuer. Der Verein war gerade dabei, eine Mannschaft zusammenzustellen, als der VfR im Kreispokal bei der Post SG Mannheim antreten musste. Dabei standen gleich fünf PM-Spieler auf dem Platz, ansonsten hätte die Mannschaft gar nicht antreten können. Die Bindung an den Hauptverein war bei der “2a” immer schon sehr groß. Und trotzdem: Wer in der VfR Privatmannschaft spielen möchte, der muss nicht zwangsweise blau-weiß-rotes Blut in sich tragen.
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